lena's blog

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Dieses Tagebuch möchte ich nutzen, um intime Details, Gedanken etc. meiner selbst im Internet zu publizieren und für jedermann frei zugänglich zu machen. Das ganze gibt's natürlich völlig unverbindlich und kostenfrei....

...nur schön sein...und ein bisschen obszön sein...Sunday, August 27, 2006

...was will man mehr?

 

 

 

Etwas gutes gegen die chronische Einsamkeit vielleicht?

 

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Ein paar Gedanken zum Thema VeganismusWednesday, August 23, 2006

Ich persönlich finde, dass es immer hilft, sich bei einem Problem oder einer Sache, die einen irgentwie beschäftigt, mit jemandem auszusprechen, oder, wenn keiner zum reden da ist, zu schreiben um sich so manche Dinge einfach nochmal ins bewusstsein zu rufen. (Im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass es mehr geworden ist als ich gedacht hatte. Vielleicht macht sich ja doch jemand die Mühe den Text zu überfliegen, mich würde es jedenfalls freuen..)


Ich habe mich entschieden, zukünftig auf den Kauf und Konsum von tierprodukten zu verzichten. Veganismus ist ein ziehmlich umstrittenes Thema und es wird oft kritisch beäugt und durch die Mangel gedreht.

  • Warum tue ich das eigetlich?

Zunächsteinmal sollte ich wohl erwähnen, das die vegane Lebensweise weit mehr ist als eine bloße Ernährungsumstellung. Zumindest ist sie das für mich.

Ich denke sie ist richtet sich als Hinweis und als durchaus provokanter Kritikpunkt an einen großen Teil der Gesellschaft, die es offensichtlich für den besten Lösungsweg hält, vor so manchem Leid einfach die Augen zu verschließen. Es gibt doch einen Haufen von Menschen, der sich aktiv gegen das menschliche Leid und die gesellschaftlichen bzw. sozialen Probleme auf Erden einsetzt. Das alles ist ja auch schön und gut, denn dem gilt auch mein Interesse und ich werde es auch immer unterstützen [Schließlich steht der Veganismus ohnehin eng mit dem Wohl der Menschen in Verbindung, als Beispiel nenne ich das Welthungerproblems, dem in einem nicht unerheblichen Teil der dübermäßige Fleischkonsum zu Grunde liegt]. Dennoch halte ich es für eine Tatsache, das auch viele von diesen menschen nicht selten dazu neigen, einfach wegzusehen, wenn ein Problem auf ihrem eigenen Fehlverhalten basiert, wenn es droht für sie unangenehm zu werden.

Menschen sind nicht die einzige Spezies auf der Erde. Dennoch verhalten sie sich so.

Heutzutage ist es eine Minderheit, die sich wirklich mit dem täglichen Leid der Tiere beschäftigt. Tiere, die täglich gequält werden und nach ihrem kurzen Leben einen qualvollen Tod sterben müssen. Jedes Leben ist wertvoll.

Nur weil die Menschen offensichlich das Glück hatten, bei der Evolution mit etwas mehr "Intelligenz" gesegnet worden zu sein, sind sie der Meinung, sie hätten das Recht, diese anderen lebewesen bis aufs letzte auszubeuten und gleichzeigtig mit einer ätzenden Unschluldsmiene auf dem Gesicht vom im Grundgesetzt verankerten "Tierrecht" faseln zu können. Tiere sind den Menschen gegenüber wehrlos und unterlegen, sie sind nicht in der Lage ihr Leid mit Worten zum Ausdruck zu bringen. Wie wir versuchen sie Schmerzen zu vermeiden und nach ihren Instinkten ein individuelles Leben führen.

 

An dieser Stelle kommt dann meistens der "Bio-Mythos" zur Sprache. Grüne Wiesen, Freilandhaltung, Sonnenschein – Freide, Freude Eierkuchen. Denn für ein bisschen mehr Platz geht man doch gerne in den Tod, nicht wahr?

Das ganze mag momentan etwas hochgegriffen und übertrieben klingen, und ich möchte Menschen und Tiere nicht unbedingt auf eine Stufe stellen (auch wenn sie biologisch nichts anderes sind, man werfe einen Blick ins Bio-Buch...). Aber ich glaube, dass ich mit diesem Gedanken garnicht so Unrecht habe.

 


 

Vielleicht ist es zunächsteinmal angebracht, ein paar Fakten zu nennen, um meinen Standpunkt ein bisschen deutlicher zu machen.

[...] Bei der Mißhandlung von Rindern und Hühnern scheint eine solche Rechnung angebracht, wird das Leiden und der Tod doch mit den vermeintlich geringen Auswirkungen "gelegentlichen" Konsums beiseitegewischt. (Die eigentliche Antwort lautet in beiden Fällen ohnehin: "Ein Leben lang.")

 

Eine Henne leidet  für 1 Ei einen Tag (28-34 Stunden). Hennen (speziell zu diesem Zweck gezüchtete) legen bei Käfighaltung 310 Eier pro Jahr, bei "alternativer Haltung" reduziert sich dies auf bis zu 260. D.h., für ein Ei leidet je nach Haltung ein Huhn 365/310*24=28 Stunden bzw. 365/260*24=34 Stunden.

Gleich nach dem Schlüpfen werden die Küken gesext (also nach Geschlechtsortiert), die männlichen werden, da sie keine Eier legen können und bei Legehuhnzuchtlinien für die Mast ungeeignet sind, lebend vermust oder vergast.

Die Hühner sind Qualzüchtungen, so angelegt, daß sie fast täglich ein Ei legen, während ein normales Huhn etwa sechs Eier jährlich legen würde (bei Verlust durch äußere Einflüsse bis zu zwanzig). Dies führt zu Krankheiten, da beispielsweise das Kalzium für den Aufbau der Kalkschale nicht über die Nahrung aufgenommen werden kann und daher den Knochen entzogen wird.

 

Eine Kuh leidet  für 1 l Milch eine Stunde (53 Minuten bis 1h28) bei 8760 l pro Jahr und Kuh (durch die Qualzüchtung liegt die Milchproduktion bei ca. 6-10000 l pro Jahr). Diese Kühe müssen durchgehend schwanger gehalten werden. Die Kälbchen werden kurz nach ihrer Geburt ihrer Mutter entzogen und mit alternativen Mitteln ernährt, um sie von der für den Menschen vorgesehen Milch fern zu halten.

Dies nur um mal einen kurzen Einblick in Milch- und Eierproduktion zu verschaffen. Denn davon wo Fleisch, fisch, Pelze, Leder (welches übrigens weit mehr als Abfallprodukt der Fleischindustrie ist) etc. herkommen, sollte eigentlich jeder eine leise Ahnung haben.

 

Eine Sache steht für mich fest: ich möchte nie wieder zu den Menschen gehören, die sich selbst als "tierlieb" bezeichnen, während sie ihren Hund oder ihre Katze verhätscheln, um ich nächsten Moment genüsslich ein Schweineschnitzel hinunter zu schlingen. "Ist ja nur 'n Stück paniertes etwas", und der Gedanke an "Schweinchen Babe" wird schnell zur Seite geschoben.

Ich persönlich möchte nicht für das Leid anderer Lebewesen verantwortlich sein, weder für das Leiden anderer Menschen noch für das von Tieren. Diese Verantwortung ist nicht strittig.

[Frage am Rande: Was würde wohl passieren, wenn alle Menschen zukünftig selber jagen müssten? Sich selber die Hände schmutzig machen?]

Ich versuche nach meiner etischen Vorstellung vegan zu leben. Sicherlich nicht 100%ig vegan, denn das ist heutzutage fast unmöglich. "Die Vermeidung des Vermeidbaren" ist wohl die sinnvollste definition.

Seit ich mich dazu entschlossen habe, lebe ich in jedem Fall bewusster. Egentlich ist der Schritt, den ich damit gemacht habe garnicht so groß für wie viele ihn halten, denn ich fresse weit mehr als Salatblätter. [wirklich!] Es ist weder ein Problem, noch eine großartige Einschränkung und alles andere als Einbüßung von Lebensqualität , für das meiste findet man wirklich leicht gute Alternativen, frei von Tierleid.

 

Zum Schluss möchte ich bemerken, dass ich es nicht beabsichtige oder für notwendig halte irgentjemanden persönlich anzugreifen oder zu beleidigen. Ich akzeptiere die Meinungen anderer zum Thema, möchte lediglich ein wenig zum denken anregen, denn Verdrengung ist ein Problem des Menschen. Ich bin durchaus im Bilde darüber, das ein Großteil der Menschen sehr wohl über die Ausbeutung der Tiere auf diese Weise bescheid weiß und sich evtl sogar des Fehlers (ich hoffe, das ist nicht zu subjektiv ausgedrückt) bewusst ist.

Leider unterhalte ich mich nicht selten mit Leuten, die dieses Problem kennen, und versuchen es mit Hilfe von Anschuldigungen auf den Veganismus zu überdecken und diese als Vorwandt nutzen, ihr Leben wie bisher weiterzuführen.

Menschen sind Fleischfresser, weil sie schon immer Fleisch gegessen haben? Dass eine Gewalttat also ein Unrecht "schon immer" begangen wurde, ist in meinen augen keine Rechtfertigung dafür, diese Tat weiter zu begehen, sondern sollte vielmehr ein Grund sein, dieses Unrecht um so vehementer zu bekämpfen.

Tiere fressen auch andere Tiere, dass ist natürlich, oder nicht? Raubtiere können nicht von sichaus vegan leben, über ihre Ernährung reflektieren und frei entscheiden, Menschen schon.

Desweiteren ist vegane ernährung keineswegs ungesund und nein, ich werde nicht an Mangelerscheinungen sterben.

[Wie schön, dass es auf jeden Pott 'nen Deckel gibt...]

 


 

Wie auch immer, Meiner Meinung nach hat der Mensch einiges an seiner Menschlichkeit verloren, wenn man sich ansieht, wie er mit anderen Lebewesen umgeht, egal ob Mensch, Tier, oder Natur.

 

Das war’s vorerst von mir. In diesem Sinne einen schönen Abend noch und guten Appetit.

 

--OESTION AUTHORITY--

 

Lena

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montag - dat kann ja nix jutes geben...Monday, August 21, 2006
  • zustand :: müde trotz 3 tassen kaffee /unmotiviert
  • music :: sick of it all - built to last 


 

 

ja...was soll ich sagen....ein typischer montag halt. heut morgen zu spät aufgestaden, folglich den bus verpasst, in der schule von viel zu vielen gut gelaunten menschen angesprochen worden, in französisch nur bahnhof verstanden, in bio die grundlage des menschlichen lebens erklärt und in philosophie unsere wahrhaftige existens wieder in frage gestellt.

 

nachdem ich anschließend nach hause gehetzt war und mein mittagessen runtergeschlungen hatte, gings weiter zum kindertraining [eigentlich das einzig gute heute] und dann wieder nach hause. wo ich eigentlich den ganzen abend lang nichts getan habe, auch wenn ich etwas hätte tun sollen. naja, ich habe gegessen und gelesen [1984 von george orwell - übrigens sehr zum empfehlen!], was man sogar als produktiv werten könnte...eigentlich....finde ich zumindest.

 

schön, ist ja auch egal. es ist mitlerweile 22 uhr. wie wär's mal mit "homework"?   

 

 

adios und gute nacht!

 

lena

 

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nur so...Monday, August 21, 2006

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ALLERERSTE SAHNEMonday, August 21, 2006

 

Dies ist 'ne Geschichte, die das Leben schrieb,
von einem Penner, der in einen Container stieg.
Es war sehr kalt in dieser Nacht
und zum Schlafen war das kein schlechter Platz.

Es war 'ne Hausfrau, die ihn als Erste sah,
als er schon steif und längst erfroren war.
Auf dem Kopf eine Krone aus Zeitungspapier -
sah wie'n König aus, nur etwas unrasiert.

Später kam er dann als Wolke zurück.
Sah von oben herab und freute sich.
Er erkannte seine Krone aus Zeitungspapier:
ein kleiner Junge trug sie mit sich spazieren.

 

['tschuldigung, wollte das ding nur mal ausprobieren...]

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